Aktuelles 2018

 

aktualisiert am: 30.12.2018

30.12.2018

Inzwischen sind zweieinhalb Wochen seit unserem letzten Tierarztbesuch vergangen. Amélie hat immer noch "Bettruhe" - es geht immer nur kurz nach draußen. Diese Zeit nutzt Amélie aber genüsslich aus und schnuppert ganz intensiv. So kann es dann schon sein, dass wir 15 Minuten draußen sind.

Verwöhnt ist unsere Maus inzwischen auch -  ihre Matratze wird gut verteidigt, da darf auch die Mama nur kurz mit daraufliegen. Auch das Alleinebleiben ist inzwischen nicht mehr so einfach...Wenn Amélie wieder ganz fit ist, liegt wieder ein ganzen Stück Erziehungsarbeit vor uns - die wir dann aber gerne leisten o:)

 

Nicki ist wieder ganz die Alte - besser gesagt die Junge. Sie springt und spielt wie ein Welpe, und das mit fast 10 Jahren!!!

 

Und auch Felix hält bei den täglichen Spaziergängen noch sehr gut mit - das bleibt hoffentlich auch noch lange so!

Rückblick auf das Jahr 2018

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende entgegen - und entgegen meiner sonstigen Einstellung - lasse ich es nochmals revue passieren.

 

Vieles ist in diesem Jahr gewesen, angenehmes, aber auch schwere  Zeiten. Beruflich lief es für mich gut, vorzeitig habe ich meine Urkunde als Beamtin auf Lebenszeit erhalten.

 

Unser Jahresurlaub im Hotel Moldan begann damit, dass Felix während der Autofahrt angefangen hat zu husten. Da er vorher schon Antibiotika erhalten hatte, gab es diese auch dieses Mal -  und so konnten wir unseren Urlaub beenden. Leider blieb der Husten zu Hause nicht aus, und so wurde Felix beim Tierarzt geröngt - mit der Diagnose Lungentumore. Seitdem bekommt er Cortison - und toi, toi, toi, ist er seitdem soweit fit und kann noch vieles mit uns unternehmen. Diese Zeit genießen wir sehr, ist uns doch bewusst, dass sich seine Gesundheit ganz schnell verschlechtern kann und wir ihn dann gehen lassen müssen...

 

Vieles habe ich inzwischen über Amélie berichtet, die Angst, sie zu verlieren, war - und ist es z.T. auch jetzt noch - riesengroß. Bei jedem Schritt halten wir den Atem an und hoffen, dass der Knochen weiter hält. Unser zeitliches Ziel ist Januar, dann haben wir weitere vier Wochen geschafft und können nochmals röngten. Dann sehen wir auch, ob sich die neue Knochensubstanz weitergebildet und das Knochenstück stabilisiert hat.

Amélie ist einfach unglaublich. Heute hat es bei uns geschneit, und mein Mädchen hat ihn draußen in vollen Zügen (wenn auch an der ganz kurzen Leine) genossen. Sie wollte gar nicht mehr rein.

Ab morgen bekommt Amélie Lymphdrainage, damit noch mehr Flüssigkeit aus ihrem Körper herauskommt. Ihr Bein ist seither nicht mehr angeschwollen! Einfach unglaublich.

 

Nicki ist im Dezember läufig geworden. Gestern (Samstag) konnte sie dann plötzlich den Urin nicht mehr halten, war lethargisch und einfach nicht sie selbst. Nachdem auch noch Eiterausfluss dazukam, bin ich sofort mit ihr zum Tierarzt. Nach Blut- , Urintest und Ultraschall stand die Diagnose: offene Pyometra. Und so steht nun auch Nicki am Montag eine OP bevor. Das obige Bild ist heute morgen während unseres, diesmal sehr ausgiebigen Spaziergangs, entstanden. Die Medikamente zeigen Wirkung, Nicki ist fit und hatte richtig Spaß mit Felix im Schnee. Auch wenn es morgen eine Routine-OP ist, freue ich mich, wenn ich sie mittags munter wieder abholen kann.

 

Was wird wohl das Jahr 2019 bringen??

Nicki beim Tierarzt. Nach dem Ultraschall gab es noch eine Infusion.

08.12.2018

 

Unser Tierarzt war so nett und hat mir die Röntgenbilder von Ameéie geschickt. Auf dem ersten Bild erkennt man, wo das Implantat saß.

 

7 Wochen hatten wir geschafft, ohne dass der Knochen gebrochen ist. Am Donnerstag fing Amélie an zu lahmen - und das zweite Röntgenbild hat uns auch den Grund geliefert. Das äußere Knochenstück ist gebrochen. Eine weitere OP mit stabilisierenden Schrauben und Platten versuchen wir zu vermeiden. Positiv ist, dass der Knochen in den letzten Wochen angefangen hat, neue Substanz aufzubauen. Diese hält das Knochenstück noch am Platz. Das Bein ist funktionsfähig. Jetzt hoffen wir, dass in den nächsten vier Wochen - mit strengster Ruhe - sich der Knochen weiter erholt und gut zusammenwächst...

23.11.2018

 

So entspanndend kann eine Blutegelbehandlung sein!

Diese tollen Tiere haben ganze Arbeit geleistet!

Inzwischen gehen die Entzündungenzurück, und die Wunden heilen aus. Mal sehen, ob auch wieder Haare nachwachsen...

18.11.2018

 

Vier Wochen sind nun seit Amélies OP vergangen - inzwischen hat sich einiges getan.

Eigentlich sollte letzte Woche das erste Röntgenbild gemacht werden, einfach um zu sehen, wie sich der Knochen entwickelt. Am Mittwoch hat sich bei Amélie aber so ein starker Juckreiz eingestellt, dass sie sich ihre eine Gesichtshälfte komplett blutig gekratzt hat - und das innerhalb von nur wenigen Minuten.

Ihr Auge war ganz eingeschwollen, auf der Nase und auf dem Kopf kahle Stellen in der Größe einer 2€ Münze. Beim TA wurden dann erstmal Proben genommen, ob es sich evtl. um einen Pilz handelt, die Antibiotika sind abgesetzt. Gleichzeitig gab es noch eine Spritze, Spezialshampoo und eine Kur mit CDL, damit der Juckreiz nachlässt.

Langsam stellt sich eine deutliche Besserung ein. Die Wunden sind trocken und schließen sich. 1-2 mal am Tag möchte sich Amélie noch kratzen, sie beruhigt sich aber ganz schnell, wenn man sie kurz festhält und mit ihr spricht. Dank der Blutegelbehandlung ist ihr Bein weiter abgeschwollen. Auch wenn sich lt. unserem TA noch keine neue Knochensubstanz nachgebildet hat - dazu war die Infektion zu groß und die Zeit seit der OP zu kurz - belastet Amélie ihr Bein inzwischen deutlich mehr, unsere Gassi-Runde ist auch schon etwas länger geworden. Es ist wirklich kaum zu glauben, aber trotz allem, was unsere Kleine mitgemacht hat, freut sie sich unseren TA zu sehen und ihre gute Laune hat sie auch nie verloren. Morgens steht sie inzwischen wieder mit am Tisch dabei und fordert ihre Ration an Wurstbrot ein. Voller Futternapf? Das geht bei den Dreien überhaupt nicht. Sobald es Fütterungszeit ist, wird der Napf ganz geleert. Jetzt hoffen wir, dass es sich um einen einmaligen Rückschlag gehandelt hat und Amélies Genesung jetzt schnell voranschreitet.

31.10.2018

 

Tag 14 seit Amélies OP.

 

Einige Tage nach der OP gab es einen Rückschlag - Amélies Bein war durch den Verband dick angeschwollen, innen hatten sich Ödeme gebildet, die ihr das Laufen noch erschwerten. Seither bekommt sie mehrmals täglich Wechselbäder, Kamillenbäder und Massagen - und es hat geholfen. Über einige Tage lief die Flüssigkeit regelrecht aus jeder Pore heraus. Inzwischen ist das Bein fast wieder normal und es ist Amélie anzumerken: das ständige brav sein und im Wohnzimmer liegen ist so gar nicht ihre Welt. Sobald wir draußen sind zum Pippi machen wird sie munter, zieht an der Leine und reckt die Nase in die Luft. Jede Kleinigkeit wird sofort bemerkt und verbellt. Und eines hat sie auch schon raus: man kann viel länger draußen bleiben, wenn man sich mit seinen "Geschäften" zeit lässt o:) !

 

Jetzt hoffen wir, dass die Kombination aus zwei Antibiotika weiter anschlägt und die verbliebenen Reste des Keimes in ihrem Körper erfolgreich bekämpft.

 

Heute geht es wieder zum Tierarzt, mal sehen, wie zufrieden er mit Amélies Entwicklung ist! Vielleicht können wir auch schon langsam mit der Physiotherapie beginnen, damit das Bein langsam wieder Muskeln aufbauen und den geschwächten Knochen unterstützen kann.

Für uns immer noch unglaublich: Die Prognose für Amélie war nicht gut, wir haben wirklich mit dem Allerschlimmsten gerechnet. Unsere Kämpferin hat aber nicht aufgegeben, und der Chirurg hat wirklich eine Präzisonsarbeit geschafft. Das Implantat ist komplett raus, und noch ist der Knochen heil. Am Mittwoch abend durften wir unsere Kleine schon wieder mit nach Hause nehmen.

 

Jetzt heist es: Geduld, Geduld und nochmals Geduld. In den nächsten Wochen/Monaten hat Amélie "Boxenruhe" um den Knochen so wenig wie möglich zu belasten und die Gefahr des evtl. Brechens zu verringern. Die Drainage liegt noch für etwa 10 Tage, dann kann der Schlauch hoffentlich gezogen werden. Das Bein schwillt dann hoffentlich nicht mehr an. Wenn alles klappt, bildet sich im Knochspalt bald neues Knochengewege, das das Bein dann insgesamt wieder stabiler macht.

 

In der Zwischenzeit gibt es als kleine Aufmunterungen dein Lieblingsessen - frischer Gemüsereis mit Hähnchen!

Amélie, ich bin sehr froh, dich heute an unserem Geburtstag bei mir haben zu dürfen. Vor drei Jahren hast du dir dein Kreuzband gerissen, die OP hast du damals gut verkraftet und das Implantat ist gut eingewachsen. Leider hat dir dein Bein immer wieder große Probleme bereitet, letztes Jahr war es so geschwollen, dass an drei Stellen sogar die Lymphflüssigkeit aus deinem Bein herausgelaufen ist. All das  hast du ausgehalten, ohne deine Lebensfreude zu verlieren.

 

Leider hat sich das Bein nie ganz erholt, neue Untersuchungen haben sogar ergeben, dass im oder um das Implantat herum sich ein MRSA-Keim festgesetzt hat. Antibiotika haben ihn lange Zeit in Schach gehalten - beseitigen könne sie ihn aber nicht.  Wir haben nichts unversucht gelassen, trotzdem ist es jetzt so weit: Um noch die geringste Chance zu haben, muss das Implantat nun nach drei Jahren heraus. Unglücklicherweise wurde bei dir eine tta durchgeführt, d.h. der Knochen wurde gespalten und ein "Kasten mit Lochplatten" in die Lücke eingesetzt. Durch diese Lochplatte hat sich neues Knochengewebe gebildet - was es jetzt umso riskanter macht, das Implantat wieder zu entfernen.

 

Daher müssen wir jetzt diesen schweren Schritt am Mittwoch gehen, das Implantat muss raus. Im besten Fall bleibt der Knochen heil und heilt in den nächsten Wochen aus. An den schlimmsten Fall möchten wir alle noch gar nicht denken....

 

Drückt uns die Daumen, dass wir unser Mädchen lebend wieder mit nach Hause nehmen können!

03.10.2018

 

Heute feiert mein Felix schon seinen 13ten Geburtstag!